Horst: Grafik nur beim Druck anzeigen

Hallo,

ich habe heute www.politiker-stopp.de online gestellt. Dabei geht es um einen kleinen Schnippsel Code, den man in seine Seite einbauen soll. Beim Drucken wird statt des Seiteninhalts dann ein Hinweis ausgegeben. Das ist als Satire gegen Internetausdrucker gedacht.

Das funktioniert auf der Seite auch ganz gut, zumindest im IE und Firefox.

<style>#print {display:none;} @media print { a,abbr,acronym,address,applet,area,b,base,basefont,bdo,big,blockquote,br,button,caption,center,cite,code,col,colgroup,dd,del,dfn,dir,div,dl,dt,em,fieldset,font,form,frame,frameset,h1,h2,h3,h4,h5,h6,hr,i,iframe,img,input,ins,isindex,kbd,label,legend,li,link,map,menu,meta,noframes,noscript,object,ol,optgroup,option,p,param,pre,q,s,samp,select,small,span,strike,strong,sub,sup,table,tbody,td,textarea,tfoot,th,thead,title,tr,tt,u,ul,var {display:none;} #print,#print img {left:0;top:0;padding:0;margin:0;height:227mm;width:160mm;display:block !important;} } </style><div id="print"><img src="http://www.politiker-stopp.de/gfx/politiker-stopp-print.png"></div><a href="http://www.politiker-stopp.de" target="_blank"><img src="http://www.politiker-stopp.de/gfx/politiker-stopp-button.png" border="0" width="150" height="24" alt="Politiker-Stopp - Diese Seite ist geschützt vor Internet-Ausdruckern."></a>  

Auf www.politiker-stopp.de funktioniert das. Einfach dort mal die Druckvorschau aufrufen.

Das Problem ist nun, wenn jemand den Code in einen Container baut, der auf display:none gesetzt wird, wird der Hinweis nie gedruckt. Ich habe deswegen schon die lange Liste an Tags, weil ein * oder body sonst immer dazu führen würde, dass nie was gedruckt wird.

Aber wenn jemand eine Table oder ein Div um die Code-Zeile baut, tritt das Problem wieder auf. Weiß jemand, wie ich dafür sorgen könnte, dass der print-Container immer gedruckt wird, egal was für Auszeichnungen die umgebenden Container haben?

Und ja, ich weiß. Ich hätte das natürlich vor Veröffentlichung besser testen sollen.... Aber wegen so eines kleinen Spaßes macht man sich dann halt doch nicht den Aufwand... 8-)

  1. hi,

    Das Problem ist nun, wenn jemand den Code in einen Container baut, der auf display:none gesetzt wird,

    warum sollte jemand einen style-tag innerhalb des bodys einbauen? Styles gehören in den head, alles andere ist nicht valide.

    Ansonsten, für wie realistisch hältst Du es, dass jemand seinen -möglicherweise komplexen - Code um Deine print-Spielerei herumbastelt?

    Grüsse, Joachim

    --
    Am Ende wird alles gut.
  2. Also, alle Browser ausser IE unterstützen das folgende:

    <html>  
    <head>  
    <style>  
    body{  
    display:none;  
    }  
    html:after{ content:"Ausdrucken verboten, man kann auch mit url() eine Seite einbinden." }  
    </style>  
    </head>  
    <body>  
    Zeugs  
    </body>  
    </html>
    

    Für IE-Benutzer könnte man alternativ einfach ein Overlay machen. Also

    <div style="width:100%;height:100%;top:0;left:0;background:#fff,position:absolute">Ausdrucken verboten</div>

    1. Hallo,

      html:after{ content:"Ausdrucken verboten, man kann auch mit url() eine Seite einbinden." }

      Danke. Gute Idee, hatte auch an sowas gedacht, aber hatte nur schlechte Browserunterstützung dafür im Kopf.

      Für IE-Benutzer könnte man alternativ einfach ein Overlay machen. Also
      <div style="width:100%;height:100%;top:0;left:0;background:#fff,position:absolute">Ausdrucken verboten</div>

      Jetzt muss ich blöd fragen, aber das wird ja dann immer angezeigt, nciht nur beim Druck, oder? Und eine direkte style-Angabe kann ich nicht auf ein Medium begrenzen, oder?

      Dummerweise dürfte ausgerechnet der IE bei der "Zielgruppe" der wichtigste Browser sein.

      Grüße
      Horst

      1. Grüße,

        Dummerweise dürfte ausgerechnet der IE bei der "Zielgruppe" der wichtigste Browser sein.

        IEasten sind als zielgruppe mittels text nicht zu erreichen, da ohne süßigkeiten nicht zu interessieren ;)
        MFG
        bleicher

  3. ich habe heute www.politiker-stopp.de online gestellt.

    Zu deinem Thema: Zensur als Reaktion auf Zensur ist doch wohl nicht dein Ernst.
    Indem du eine Methode propagierst, die einfach mal alles totschlägt, gibst du jenen Recht, die mit KiPo das Internet totschlagen wollen.

    An deiner Stelle würde ich jetzt eine "Revision" anbringen, warum, solche Ideen den gleichen psychopathischen Geist atmen, wie jenen der anvisierten Politiker.
    Frau von der Leyen wollte sich profilieren. Nun willst du dich profilieren.
    Im unterschied zu dir, wusste aber die Politikerin, dass sie wirkungsvolle Zensur-Instrumente (die Provider) auf ihre Seite ziehen konnte.

    mfg Beat

    --
    ><o(((°>           ><o(((°>
       <°)))o><                     ><o(((°>o
    Der Valigator leibt diese Fische
    1. Lieber Beat,

      An deiner Stelle würde ich jetzt eine "Revision" anbringen, warum, solche Ideen den gleichen psychopathischen Geist atmen, wie jenen der anvisierten Politiker.

      full ack

      Frau von der Leyen wollte sich profilieren.

      Ob es "nur" das war? Dann wäre es umso gefährlicher, denn dann müsste man ihr anlasten, dass sie sogar auf Kosten der Demokratie ihre Wählerstimmen fängt. Dass dabei die Lobbies der Musik- und Filmbranche mit ihr in dieselbe Kiste springen, wird wahrscheinlich ihre demokratiegefährdende Grundrechterodung sogar noch unheilig finanzieren...

      Im unterschied zu dir, wusste aber die Politikerin, dass sie wirkungsvolle Zensur-Instrumente (die Provider) auf ihre Seite ziehen konnte.

      Du meinst wohl "mit mafiösen Mitteln (aka Erpressung) auf ihre Seite zwingen"!

      Liebe Grüße,

      Felix Riesterer.

      --
      ie:% br:> fl:| va:) ls:[ fo:) rl:° n4:? de:> ss:| ch:? js:) mo:} zu:)