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Die folgende Nachricht zum Thema stammt von: Pierre Daeubner, 28. 03. 1999, 14:18
Hallo,
Es gab ja jetzt schon des öfteren eine Diskussion hier über den Sinn und Zweck von Linux. Das häufigste Argument war bis jetzt immer: "Ich würde ja umsteigen, aber was soll ich den machen wenn ich die XYZ Software in der Firma brauche?"
Dieses Problem hat http://www.vmware.com gelöst.
Mit dieser Software wird Windows Hardware sozusagen vorgesiegelt. Wer also VirtualPC auf dem Mac kennt, wird sich in VMware gleich wohl fühlen.
Esb ist also kein Emulator, sondern Windows muss unter Linuxc ganz normal installiert werden und läuft dann auch unter Linux. Windows ist sozusagen dann eine Applikation, und kein Betriebsystem.
Ich habe auchg schon Allaire Homesite installiert und kann nur jedem anderen Empfehlen durch diese Software nun den Sprung zu Linux zu wagen
Viele Grüße
<!-- Pierre Daeubner -->
Die folgende Nachricht zum Thema stammt von: Stefan Muenz, 28. 03. 1999, 16:49
Hallo Pierre
»» Dieses Problem hat http://www.vmware.com gelöst.
»» Mit dieser Software wird Windows Hardware sozusagen vorgesiegelt. Wer also VirtualPC auf dem Mac kennt, wird sich in VMware gleich wohl fühlen.
»» Esb ist also kein Emulator, sondern Windows muss unter Linuxc ganz normal installiert werden und läuft dann auch unter Linux. Windows ist sozusagen dann eine Applikation, und kein Betriebsystem.
Klingt wirklich interessant!
Ich hoffe nur, dass Linux nicht trotzdem das gleiche Schicksal ereilt wie OS/2 - dort gab es auch "Windows in a box".
Benoetigt so eine "Anwendung" eigentlich hohe Systemressourcen?
viele Gruesse
Stefan Muenz
Die folgende Nachricht zum Thema stammt von: Erik Tews, 28. 03. 1999, 18:58
»» Hallo Pierre
»»
»» »» Dieses Problem hat http://www.vmware.com gelöst.
»» »» Mit dieser Software wird Windows Hardware sozusagen vorgesiegelt. Wer also VirtualPC auf dem Mac kennt, wird sich in VMware gleich wohl fühlen.
»» »» Esb ist also kein Emulator, sondern Windows muss unter Linuxc ganz normal installiert werden und läuft dann auch unter Linux. Windows ist sozusagen dann eine Applikation, und kein Betriebsystem.
»»
»» Klingt wirklich interessant!
»» Ich hoffe nur, dass Linux nicht trotzdem das gleiche Schicksal ereilt wie OS/2 - dort gab es auch "Windows in a box".
»» Benoetigt so eine "Anwendung" eigentlich hohe Systemressourcen?
Also, ich benutze nicht diese Software, sondern wine. Das ist ein Windowsemulator, wo man einfach nur noch eingeben muß wine "C:/windows/calc.exe", und schon läuft die Sache. Aber zumindest beim Starten ist das Ding sehr lahm. Ein richtiger Ersatz für Windows ist es (jetzt) noch nicht. Aber schon mal gut, das so was schon funktioniert. Leider nur bei einfachen Anwendungen. Aber auch Winamp habe ich damit zum laufen bekommen.
Die folgende Nachricht zum Thema stammt von: Frank Schönmann, 28. 03. 1999, 17:38
hi!
»» Dieses Problem hat http://www.vmware.com gelöst.
»» Mit dieser Software wird Windows Hardware sozusagen vorgesiegelt. Wer also VirtualPC auf
»» dem Mac kennt, wird sich in VMware gleich wohl fühlen.
Nachteile:
* jedes Betriebssystem braucht immer noch so viel Speicher, wie es auch normal brauchen würde
* starke Rechenleistung ist nötig, da nur einige Instruktionen nativ ausgeführt werden und der Rest emuliert wird
* zb. BeOS und OS/2 laufen noch gar nicht unter VMware
* Preis: 300 Dollar für eine Lizenz, 100 Dollar für Studenten
Der Artikel steht in der neuesten c't (7/1999). Weitere Inhalte, falls ihr euch die Ausgabe kaufen wollt, der Bericht über VMware euch aber nicht ausreicht: 30-Seiten-Report über Scannen, Bildbearbeitung und Drucken; Rechtshinweise für kommerzielle Betreiber einer Website, Report über Viren, 3D-Displays, DVD-Laufwerke bis 6x, die CeBIT 99-Nachlese, ...
bye, Frank!
Die folgende Nachricht zum Thema stammt von: Harald Gabler, 28. 03. 1999, 18:32
Hallo Pierre!
»» Mit dieser Software wird Windows Hardware sozusagen vorgesiegelt.
Ob derartige Notloesungen gut für Linux sind? Ich kann mir durchaus vorstellen, das Softwarehersteller jetzt noch genauer ueberlegen, ob eine Portierung auf Linux sinnvoll ist.
»» Esb ist also kein Emulator, sondern Windows muss unter Linuxc ganz normal installiert werden und läuft dann auch unter Linux. Windows ist sozusagen dann eine Applikation, und kein Betriebsystem.
Seit OS/2 halte ich nichts von solchen Konstruktionen. Erstens hinken die Entwickler solcher Emulatoren (oder wie man es auch nennen will) immer hinter Microsoft her und zweitens handelt man sich meist die Probleme beider Betriebssysteme ein. Interessant ist es vielleicht fuer absolute Linux-Freaks.
Viele Gruesse
Harald
Die folgende Nachricht zum Thema stammt von: Frank Schönmann, 28. 03. 1999, 18:54
hi!
»» (...) Erstens hinken die Entwickler solcher Emulatoren (oder wie man es auch nennen will)
»» immer hinter Microsoft her (...)
Es handelt sich *nicht* um einen Emulator für Windows-Programme, sondern um einen Emulator für Windows. Du kannst also dein komplettes Windows-System in einem Fenster unter X laufen lassen. Sämtliche Instruktionen, die normalerweise an den Prozessor geschickt werden, fängt das Programm ab und schickt sie entweder an den Prozessor weiter oder emuliert sie selbst.
bye, Frank!
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